Hört auf. Sofort! Hört Ihr nicht?

Hört auf mit dem Schreiben von Kommentaren in den sozialen Netzwerken, wer Schuld an der Eskalation der Gewalt in Hamburg in diesen Stunden ist. Ich hoffe, es bleiben Stunden und werden nicht Tage, aber ich wage es kaum mehr zu glauben, denn wie sollen wir die Gewalttäter denn nun wieder los werden? Der Mob ist entfesselt und alles wird kaputt gemacht. Die gehen doch jetzt nicht mehr auf Demonstrationen, wo man sie zusammen sieht, die ziehen gerade in kleinen Grüppchen durch die Stadt und heute Abend wird es weiter brennen. Der Schlachtruf „Macht kaputt was Euch kaputt macht“ bezieht sich momentan nicht mehr auf Finanzhaie oder Börsenspekulanten, auf korrupte Staatslenker oder Diktatoren in Nadelstreifen. Nein, momentan leidet der kleine Laden in Eimsbüttel mit Kinderspielzeug, dessen Scheiben eingeworfen wurden oder der abgebrannte Kleinwagen eines grade mal mit seinem Einkommen auskommenden Mitbürgers, der in der Elbchaussee geparkt hat, weil er im benachbarten Ottensen keinen Parkplatz gefunden hat. Macht kaputt, was Euch kaputt macht. Echt jetzt? Es reicht. Hört auf. Sofort!

Aber zurück zu den Schreibern auf Facebook und Co. (in solchen Momenten brauche ich glaube ich mal wieder eine selbst verordnete Social Media Diät, ich ertrage es fast nicht mehr, was da alles so aus einigen Menschen herauskommt, lese es mir aber immer wieder durch). Ich bekomme widerliche Hautrötungen, wenn ich lese wie einige Menschen über „Polizeistaat“ und „Polizeigewalt“ schreiben. Auf einmal sind alle ganz politisch aktiv, links sowieso, weil gehört ja heutzutage mit zum guten Ton, wenn man ein 5-Zimmer Loft in der Schanze bewohnt. Hier geht ja echt auf einmal was und die Beginner haben gestern ja auch ein Sponti-Konzert gegeben. Geil. Und wir alle so mittendrin. Worum geht es hier? Ach ja, G20, wofür steht das? Keine Ahnung? Ach so. Es geht mir so gegen den Strich, wenn ich lese, wie sich Menschen fast schon radikal äußern, nur weil sie jemanden kennen, der jemanden gesehen hat, der gestern Abend auf der „Welcome to Hell Demo“ mitbekommen hat, wie die Polizei als erstes angefangen hat. Sie selbst waren ja weiter hinten im Demozug und da war ja alles friedlich. Aber, die Polizei hat angefangen.

Ich war nicht dabei. Aus gutem Grund. Zu dem komme ich vielleicht später noch. Aber ich sage: die Polizei hat zu Recht eingegriffen. Die Exekutive MUSS zu jeder Zeit geltendes Recht verteidigen! Ob es mir passt oder nicht. Es gilt immer und überall bei Demonstrationen das VERMUMMUNGSVERBOT und wenn die Veranstalter es auf ihrer genehmigten Demo NICHT hinbekommen, dass sich diese friedfertigen so genannten Autonomen keine Mütze über die Visage ziehen, dann ist halt Ende Gelände und zwar superpronto.

Ich bin ebenfalls der Meinung, wer auf solch einer Demo in seinen 180 Euro teuren NewBalance Sneakern* neben radikalen und gewaltbereiten so genannten Autonomen mit läuft und dann hinterher wenn die Hütte brennt meint, dass es schick ist, ACAB zu brüllen, aber währenddessen nicht den Mund aufbekommt und den Vermummten entgegentritt, der hat es nicht kapiert. DAS wäre für mich eine ebenso sinnvolle Meinungsmache wie mein selbst gemaltes mit Einhornstaub bepinseltes Anti-Trump-Anti-Putin-Anti-Erdogan-Wir-sind-gegen-Klimaerwärmung-für-mehr-Gerechtigkeit-in-der-Welt-Transparent. Warum gehe ich denn auf eine Demonstration? Weil ich (m)eine Meinung habe und diese öffentlich zur Schau trage. Und wer es auf so einer Demonstration billigend in Kauf nimmt, dass sich gewalttätige so genannte Autonome zur Bambule mit der Polizei bereit machen, der sollte bitte danach auch bereit sein, die Schanze zu fegen, die Brandschäden wegzuschrubben und den Einzelhandelsgeschäften beim Einsetzen der Fensterscheiben zu helfen! Oder wer absolut keine Zeit hat, ist ja unter den Hipstern heutzutage so, der kann Geld dafür sammeln (ich hätte da einen spitzen Hipster Tipp: Anstatt Geld zu versenken bei diesen ganzen geilen crowdgefundeten Fahrrädern oder anderem Equipment, was die Menschheit nur braucht, wenn es keine anderen wirklich wichtigen Themen mehr gibt, kann man doch auch eine Petition „Hipster-for-Brandschäden-Wiedergutmachung“ eröffnen. Und gecrowdfunded wird dann auch, damit Herr Meier in der nächsten Woche wieder einen fahrbaren Untersatz hat um zur Arbeit zu kommen. Sein Auto ist nämlich grade in Brand gesteckt worden. Von Euren Demonstrationskumpeln!).
Rant. Entschuldigung. Ich atme ein. Ich atme aus. Om. 
Ich las vorhin unter anderem einen meiner Meinung nach völlig verblödeten, aber deshalb so sensationellen Satz, den ich hier nur andeutungsweise wiedergebe und der natürlich von meiner Meinung völlig gefärbt ist und von daher bestimmt der Dame die ihn geschrieben hat nicht gerecht wird (ismiregal, istmeinBlog!): „Hm, Vermummungsverbot, ok. ja, wenn das so ist, aber die Polizei ist trotzdem sofort so extrem eskalierend auf die Demonstranten losgegangen, das war völlig unrechtmäßig. Da hätte ich doch lieber weggeschaut und die halt vermummt weiterlaufen lassen, als dann so was zu riskieren.“ Nein, falsch. Setzen. Sechs. Es ist nicht Schuld der Polizei, dass Autos in Brand gesteckt werden, oder Flaschen geworfen werden, oder dass jemand mit Straßenschildern gerade dabei ist, weitere Schaufenster in Altona zu zerstören. Die Vermummung war unrechtmäßig. Wenn ich demonstrieren gehe, dann zeige ich mein Gesicht. Oder ich bleibe zuhause und schreibe böse und hasserfüllte Kommentare auf Facebook und Co. Und denkt doch mal nach, Ihr Häschen mit Euren schicken Fjällräven Hipsterrucksäcken* und den Beaniemützchen: weil die so genannten Autonomen wissen, dass wenn sie ihre Sturmhauben nicht abnehmen, die Polizei einschreiten MUSS, nehmen sie sie ja nicht ab. Schon mal darüber nachgedacht? Wer war nochmal das Huhn oder das Ei und zuerst da?
Momentan habe ich so ein Ohnmachtsgefühl, mit radikalen Phantasien, welches mich am liebsten alle einsperren lassen würde, die Hipster zuerst und dann erst die so genannten Autonomen, sie dann alle ins demokratische Boot Camp zu bringen und ihnen dann genüsslich das Grundgesetz und das Strafgesetzbuch um die Ohren zu hauen.
Warum nur, können wir nicht einfach auch mal klein bei geben? Es gibt vieles, was im Vorfeld zu diesem G20 Gipfel unrechtmäßig gelaufen ist, von der Regierung, der Polizei, dem Hamburger Senat, den Behörden und Gerichten. Es hätte vieles besser laufen können. Das Problem ist meiner Meinung nur, dass sich niemand mehr an irgendwas hält, was meiner Meinung nach Recht und Ordnung ist. Und zwar grade auch von Seiten der Bevölkerung. Es geht uns so verdammt gut, wir wissen es nicht mehr oder können es nicht mehr wertschätzen, wie gut es uns geht. Und von daher finde ich es unrechtmäßig und völlig unverfroren sogar, wenn jeder meint auf einmal Opfer einer Polizeigewalt zu werden, nur weil er für ein paar Tage nicht mehr seine Alsterrunde joggen darf. Oder nach seinem Personalausweis gefragt wird, wenn er in der Nähe einer Sicherheitszone herumtigert, oder meinetwegen auch sein Handy zeigen muss. Das ist MEINE Meinung und die ist sicherlich auch total angreifbar und einige finden das was ich hier so schreibe bestimmt nicht richtig. Aber Polizeigewalt, echt jetzt mal, denken die Leute, die das gerade auf Facebook und Co. schreiben gerade wirklich oder meinen die nur, auf den ACAB Zug springen zu können, weil es grade so total hip ist? Was wirkliche Polizeigewalt ist, hat hoffentlich noch keiner von denen je erfahren und ich wünsche es auch niemandem. KEINEM MENSCHEN. NIE.
Schreibt, schreit und beleidigt in den sozialen Netzwerken bitte die so genannten Autonomen, welche den vielen friedlichen Demonstranten jetzt die Bühne genommen haben, die es viel mehr verdient hätten in den weltweiten Berichterstattungen vorzukommen als der marodierende Mob. Die vielen Bündnissen und Organisationen, die am Rande des G20 Gipfel ein Zeichen setzen wollen und deren tolle Aktionen jetzt nicht mehr gesehen oder gehört werden. Aber bitte bitte bitte, hört damit auf, die Schuld bei der Polizei zu suchen oder zu sagen: „Wir haben es doch gewusst, ein G20 Gipfel gehört nicht in so eine schlecht zu kontrollierende Stadt wie Hamburg.“ Das ist falsch. Er gehört entweder gar nicht auf diese Welt oder überall hin. Es geht darum, was daraus gemacht wird. Und meine Heimatstadt mit Freude und purem Spaß an der Randale zu zerstören, friedvollen Menschen den Platz auf der Weltbühne wegzunehmen, die nur ihre Sorgen, Ängste und Forderungen an die Regierungen dieser Welt zeigen wollen, gehört meines Erachtens nicht dazu.
Postscriptum:
Man darf keine Unterschiede machen bei der Ausübung von Gesetzen. Auch wenn es mir nicht passt und ich natürlich nach links sympathisiere und die Auseinandersetzung mit Vermummten, gewaltbereiten Fußballfans, Hooligans und so genannten Autonomen schon mein ganzes Leben erfahre, miterlebe und auch bei meinem Fußballverein dieses bei jedem Spiel ein Thema ist. Nur weil ich meine, dass die Demonstration richtig ist und ich möchte, dass demonstriert wird, es darf keinen Unterschied geben, Vermummung bei öffentlichen Kundgebungen ist und bleibt strafbar. Wenn man meint, sich bei linksgerichteten Demos anders verhalten zu müssen, „ist ja eher richtig, als das wofür die Faschisten laufen“, als bei rechtsgerichteten, wo ist dann unsere Demokratie. Es muss überall gleich hart durchgegriffen werden. Das Dumme hier ist nur: mittlerweile sind die Rechten so klug, nicht gleich alles in Schutt und Asche zu legen, wenn sie aufmarschieren. Das machen nur die „intelligenten“ Linken, die somit ihren Ruf und das wofür sie einstehen verspielen.

 

Mein Aufruf noch als Letztes: bitte postet Aktionen auf Eurer Timeline in den sozialen Netzwerken, die von den friedlichen Protesten erzählen. Die gut sind für uns und die Welt. Aber bitte keine Videos oder Rants mehr von brennenden Autos oder von der eskalierenden Gewalt.

ACAB bedeutet für mich schon immer: All Colours Are Beautiful. Und nichts anderes. Und ich gehe gerne mit jedem in die Diskussion darüber, persönlich versteht sich. Mein Angebot. Wisst Ihr, warum ich Essen und einen schönen gedeckten Tisch so liebe? Weil ich meine, dass jeder mit einem Glas Wein und ein paar Kleinigkeiten zu Essen friedvoller wird. Mit vollem Mund kann man nicht so gut Arschloch rufen. Von daher: geht zusammen Essen. Geht in die Dönerbude oder kauft Euch beim Penny eine Flasche Rotwein, ein paar Baguettes und eine Packung Kräuterfrischkäse. Und macht ein sit-in. Neben den Messehallen. Kauft eine Packung Bonbons und bietet dem Polizisten der Dienst hat auch einen an. Die Welt würde besser, auch nur für einen Moment, auch vielleicht nur für mich.

Mein Recht auf Versammlung ist ein Gesetz. Und das ist auch gut so.

*Ich habe übrigens auch ein paar NewBalance Sneaker und sogar zwei Hipster Fjällräven Rucksäcke. Nur der guten Ordnung halber. Falls mich jemand darauf festnageln will.

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13 Gedanken zu “Aufhören. Sofort aufhören damit!

      1. Ist mir zu schwarz/weiß gedacht. Die Verhältnismäßigkeit mit der der Staat resp. die Exekutive Recht und Gesetz durchsetzt beziehst Du scheinbar nicht in Deine Betrachtung mit ein. Die Pfefferspray/ Wasserwerfer-Aktionen waren vollkommen daaneben und überzogen.

        „Links“ ist inzwischen längst eine leere Worthülse. Politische Gesinnung macht sich überdies nicht am Schuhlabel fest. Du verzettelst Dich aus meiner Sicht in Deinem Rant.

        Für die Wut der BürgerInnen auf einen Gipfel bei dem über das Schicksal von Millionen Menschen verhandelt wird, die sich mehr und mehr durch drohende Abkommen mit Konzernen und deren Investitionsschutz bedroht sehen, scheinst Du kein Verständnis zu haben. Lange nicht mehr JedeR kann es sich hierzulande leisten essen zu gehen und sich dabei auszusprechen.

        Polizeigewalt (die Du in Anführungsstriche setzt) findet statt. Das ist keine Erfindung. Die Frage muss gestattet sein, wie BürgerInnen auf mißbräuchliche Gewaltausübung des Staates reagieren dürfen. (Nein, ich befürworte nicht die Gegengewalt, aber als Bewohnerin von Kreuzberg kenne ich Ausschreitungen und Krawalle und erinnere mich wie oft die Polizei früher versagt hat. In HH hat die Polizei aus meiner Sicht auf ganzer Linie versagt).

        Das sind in etwa meine Bedenken bei Deinem (verständlicherweise) sehr emotionalen Post, dessen Grundlage (Facebookkommentare) ich an sich schon schwierig finde, weil sie nicht den gesellschaftlichen Diskurs spiegeln, sondern nur ein Ausschnitt davon, eine der vielen Blasen sind.

        Entschuldige, wenn´s etwas durcheinander geht, bin krank und nicht besonders sortiert.

        Ich hoffe Hamburg steht noch und wünsche Dir einen schönen Tag 🙂

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      2. Ich hab gerade noch deinen Kommentar gelesen und kann ganz vieles von dem was du schreibst nachvollziehen. Zum Teil empfinde ich das auch so.
        Mein „alles gesagt“ bezog sich auf meine Gefühle in den letzten Tagen und die wurden in dem Text so gut auf den Punkt gebracht, dass ich dazu nichts mehr hätte beisteuern können. Auch heute noch, kann ich die Worte gut so stehen lassen und dabei nicken. Natürlich gibt es Polizeigewalt, natürlich versagt die Polizei und Wut über einen Gipfel der einem Schaulaufen von Politikern mit teils fragwürdigen Entscheidungen und Einstellungen kann ich verstehen. Trotzdem gibt es für mich nichts, aber auch gar nichts, was Proteste und Gewalteskalationen dieser Art rechtfertigen. Bedauerlich, dass einzelne, friedliche Demos darunter leiden müssen und womöglich zu schnell zerschlagen werden. Ohne die Eskalationen vergangener Jahre wäre es nicht nötig. Und zu dem was Matchen über die Kommentare in den sozialen Netzwerken schreibt….für mich „alles gesagt“, weil ich ihr zustimme.
        Das war jetzt vielleicht etwas zu ausführlich und viel bla, bla. Aber kürzer fassen ging nicht.
        Liebe Grüße

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      3. Das war nicht zu ausführlich, gar nicht. Ich freue mich, dass Du mir antwortest, denn ich versuche das zu verstehen.
        Ich las heuet übrigens, dass die Proteste der CDU weitere Stimmen bringen. Tja.
        Liebe Grüße zurück

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      4. … und ich würde auch Dir vorschlagen dem Link, den ich Matchen gepostet habe zu folgen und Dir die klugen und differenzierten Stimmen zu dem Thema Polizeigewalt dort anzuschauen. Dor werden Anwälte, Journalisten, ein Grimme-Award-Träger etc. zu Hamburg und der Eskalation befragt, bzw. kommen zu Wort, und das zeichnet doch ein ganz anderes Bild, nämlich das einer entfesselten brutalen Polizeigewalt. Schlimm.

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  1. Hallo.
    Das Wochenende hatte mich fest im Griff (gut so!) und daher kam ich noch nicht dazu, wenigstens kurz zu antworten.
    Vielen Dank, liebe Tikerscherk, dass Du meine Nachfrage (trotz Krankheit, ich hoffe Du bist auf dem Weg der Besserung!) so ausführlich beantwortet hast. Das was Du schreibst ist für mich in vielen Teilen nachvollziehbar und einiges sehe ich auch so.
    Aber: alles das, was Du gerne zusätzlich in meinem Beitrag hättest lesen wollen, war gerade nicht mein Thema. Hätte ich darüber schreiben wollen, hätte ich es auch getan.

    Ein wenig betroffen bin ich darüber, dass Du mir u.a. Verständnislosigkeit für die „Wut der BürgerInnen auf einen Gipfel bei dem über das Schicksal von Millionen Menschen verhandelt wird, die sich mehr und mehr durch drohende Abkommen mit Konzernen und deren Investitionsschutz bedroht sehen“ vorwirfst.

    Von einem Blogeintrag allein sollte man meiner Meinung nach nicht alles über einen Kamm scheren.

    Nochmals, gute Besserung nach Berlin Kreuzberg-Süd-Ost!

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